In meinen Unterricht fließen Elemente aus dem klassischen Hatha Yoga nach dem Vorbild von B.K.S. Iyengar,  das daraus entstandene Anusara Yoga nach John Friend, Faszien Yoga, Yin Yoga, Detox Yoga,  Pilates, Pranayama (Atemübungen), Meditation und Entspannungsübungen ein. 

Die unterschiedlichen Yogarichtungen kurz erklärt:

Hatha-Yoga ist der körperliche Aspekt des Yoga. B.K.S. Iyengar hat von jeher Hilfsmittel in seinem Unterricht eingesetzt, da er  die Yogapraxis wirklich jedem Menschen ermöglichen wollte. Allerdings achtet er streng auch die korrekte Ausführung der Übungen, egal auf welchen Level man übt.

Anusara Yoga von John Friend aus dem Iyengar-Yoga entwickelt - fördert in Verbindung mit Achtsamkeit für sich und seinen Körper auf einfache Weise den Kraftaufbau.

Faszien Yoga - Faszientraining:

Hier sei kurz erklärt was Faszien sind. Faszien - auch Bindegewebe genannt - durchziehen dreidimensional unseren gesamten Körper und umhüllen alle Organe, Muskeln, Muskelfasern, Knochen bis hin zu den Zellen. Es ist im Gegensatz zum festen Knochengerüst, ein elastisches Netzwerk, das unseren Körper stützt und zusammen hält. Wenn Faszien dehydriert sind, nicht oder nur einseitig beansprucht werden, "verfilzen" und verkleben sie, werden steif und sind nicht mehr elastisch. Dies führt zu mancherlei Beschwerden nicht nur im Bewegungsapparat....

Deshalb setzte ich mein Hauptaugenmerk auf die Faszienarbeit.

Faszien lassen sich auf unterschiedliche Weise bearbeiten:

- Yin Yoga gehört in den Bereich Faszien Yoga und hat auch für sich allein eine sehr gute Wirkung. Yin Yoga ist eine passive Art des Übens, d.h. man begibt sich in eine Haltung, in der bestimmte Körperbereiche gedehnt werden. Nun lässt man alles andere los und entspannt sich in diese Haltung und hält sie 2 - 4 Minuten. Dadurch beginnt der Körper vermehrt Hyaluronsäure und Collagen auszuschütten (was grundsätzlich bei jeder Art von Faszienarbeit geschieht). Das befeuchtet die Faszien und Gelenke und macht sie geschmeidig und beweglich. Yin Yoga ist äußerst effektiv.

- Durch gezielte Bewegungen und Dehnungen - wodurch die Elastizität der Faszien gefördert wird.

- Duch Schütteln, Federn, Hüpfen etc. - hier werden die Faszien sozusagen ausgeschüttelt. Man kann sich das vorstellen, wie wenn ein Federbett aufgeschüttelt wird. Die Verklumpungen werden gelöst und alles wird wieder schön locker.

- Durch eine Art Druckmassage, die mit Hilfe von kleinen Bällchen, Holzstäben oder eigens dafür vorgesehenen Faszienrollen ausgeführt wird. Dadurch werden die Verklebungen in den Faszien, entweder punktuell oder großflächig "ausgerollt".

Durch aktive Bewegung und kleine Übungs-Flows werden die Faszien sozusagen nochmal "wach-"gerüttelt und aufgelockert.

Sanfte Übungen mit der Pilatesrolle (in Anlehnung an die MELT-Methode), wie sie im YoFa zu Anwendung kommen runden die gesamte Faszienarbeit ab.

Jede Komponente kann für sich allein oder in Kombination geübt werden.

Detox-Yoga - im Prinzip bewirkt jede Art von Yoga die Entgiftung. Durch gezielte Haltungen und Atmung wird der Vorgang nochmal besonders angestoßen. Hier ist es sehr wichtig im Anschluß viel zu trinken, damit die freigesetzten Gife und Schlaken ausgeschwemmt werden können.

Viel trinken - ist allerdings grundsätzlich nach jeder Yoga-Praxis anzuraten, da immer ein gewisser Entgiftungsprozess angestoßen wird.

Pranayama bezeichnet das ATMEN bzw. verschiedene Atemtechniken, mit deren Hilfe man den Atem lenken und kontrollieren kann.

Meditation ist die Kunst, die Außenwelt für eine Weile auszuschließen, den Kopf zu "leeren", die Gedanken zum Stillstand zu bringen.

Achtsamkeit: In allen meinen Kursen ist Achtsamkeit eine sehr wichtige Komponente. Achtsamkeit bedeutet, achtsam, bewußt, aufmerksam mit sich und seinem Körper zu sein. Wir schauen hin, wie fühlt sich es sich an, in dieser oder jener Haltung zu sein, wo passiert was in meinem Körper. Wie fühle ich mich ingsgesamt  - gerade JETZT. Es geht darum sich und dem Körper wieder Aufmerksamkeit zu schenken, für sich zu "sorgen", mit sich SEIN, es genießen, den Körper zu spüren, zu fühlen... Gut mit sich umzugehen. In dieser Aufmerksamkeit liegt keinerlei Wertung - nur WAHRNEHMEN.